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Geschichte des Disibodenberges
Zeit der Benediktiner
Mit der Schlussweihe der Klosterkirche am 29. September 1143 und der Überführung des Hl. Disibods in ein Hochgrab hinter dem Hauptaltar, spätestens jedoch mit der Weihe der an die Kirche lehnenden Marienkapelle am 1. November 1146 sind die grundlegenden Bauten der Benediktiner abgeschlossen. Der Weggang Hildegards schwächt das Ansehen des Klosters. Belagerung und Erstürmung des zuvor festungsmäßig ausgebauten Klosters infolge einer Auseinandersetzung des naheländischen Adels mit dem Mainzer Erzbistum zu Beginn des folgenden Jahrhunderts erschüttern das Kloster vollends.
Zeit der Zisterzienser
1259 übergibt es Erzbischof Gerhard von Mainz unter Minderung ihrer Rechte den aufstrebenden Zisterziensern aus Otterberg in der Pfalz. Sie besiedeln es zunächst mit 12 Mönchen. Nach Wiedererstarken beginnen sie eine erneute heftige Bautätigkeit. Sie ändern nach ihren Bedürfnissen, vor allem aber erweitern sie es um die noch heute als Ruinen eindrucksvollen Großbauten an der Nordwestseite, das Hospiz und das Abteigebäude. In Folge der Reformation wird das Kloster 1559 geschlossen, erlebt langjährige Besatzung im dreißigjährigen Krieg und geht in napoleonischer Zeit in Privatbesitz über, der sich in südliche und die nördliche Hälfte mit der gesamten Klosteranlage teilt.
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