Metzger legt kleine Aussichtsplätze an, von denen man in die umliegende Landschaft blickt. Die südlichen Weinberge werden durch Schlängelwege integriert. So kann der Besucher von schattigen Plätzen zu lichten Aussichtspunkten wandern.

 

1812 wird der Disibodenberg aus dem französischen Nationaleigentum heraus öffentlich versteigert. Seitdem besitzen ihn zwei Familien: Familie Großarth-Grauer verfügt bis heute über die südliche Hälfte des Disibodenberger Hofes und bewirtschaftet die Felder und Wiesen des nach Nord-Ost sanft auslaufenden Berges. Den südwestlichen Teil des Berges samt Ruine ersteigert Familie Gutenberger.

Erbe Peter Wannemann lässt ab 1841 in der Ruine einen Park nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten anlegen. Dazu engagiert er den Heidelberger Gartenbaudirektor Ludwig J. Metzger.

 

Unter dem Einfluss der Rheinromantik entsteht in den Ruinen eine Parkanlage nach englischem Vorbild, die gern von Bad Kreuznacher Kurgästen zur „Zerstreuung“ aufgesucht wird. Die Ruine liegt im Zentrum der Gartenanlage und wird mit einem Rundweg erschlossen. Über kleine Ruheplätze gelangt der Besucher ins Innere der Ruine.

Dreistämmige Eiche als Symbol der Dreieinigkeit

Familie Wannemann in der St. Nikolaus-Kirche

Labyrinth von 1994 innerhalb des früher „lichten Baumsaals“

Eine Fliederallee führt entlang des mittelalterlichen Zuwegs zum Kloster. Platanen beschatten neben dem Hospiz den Aussichtspunkt nach Bad Sobernheim.

Plan der Gartenanlage von 1841