Romantik in Grün - Romantik in Bildern
Festsaal Disibodenberger Hof
Ganz ohne „romantische“ Vorbildung genießt der aufmerksame Spaziergänger bei seinem Besuch des Disibodenbergs die einzigartige Atmosphäre des ehemaligen Klosters mit seinen Ruinen, seinen mächtigen Altbäumen und Ausblicken.
Entworfen 1840 nach englischem Vorbild vom berühmten Landschaftsarchitekten Johannes Metzger aus Heidelberg, bildet die Ruinenlandschaft seitdem mit der bewusst angelegten Natur ein romantisches Ensemble.
Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Astrid Gräfin von Luxburg ist Dozentin für die Geschichte der Gartenkunst am Fachbereich Landschaftsarchitektur der Hochschule Geisenheim und als selbstständige Kulturvermittlerin Expertin für die Historie der Kulturlandschaft der Rhein-Main-Nahe Region – in gemalter wie realer Ausprägung. Sie hat sich intensiv mit der Naturauffassung der Romantik in Deutschland und England beschäftigt.
Der reich bebilderte Vortrag gibt faszinierende Einblicke in die Beziehung des Landschaftsparks auf dem Disibodenberg zur Romantik, den ästhetischen Grundlagen und Wechselbeziehungen sowie den realen Ausprägungen des romantischen Gedankens: Wiederbegegnungen mit bekannten Wegbereitern und Vertretern der Romantik wie Jean Jaques Rousseau, Malern wie Christian Georg Schütz d.Ä. und Hermann Saftleven. Goethe, Brentano und Arnim sind ebenso präsent wie Einblicke in unbekanntere reizvolle Kunstansichten, die bis in jüngere Zeit die künstlerische Verpflichtung gegenüber der Tradition der Romantik zeigen.
Referentin: Prof. Dr. Astrid Gräfin von Luxburg (Kulturgenussexklusiv.de / Hochschule Geisenheim)
Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Alle Daten
- 12.09.2026 17:00